Glossar

Abdeckkappe

Die Abdeckkappe dient als Abdeckung für Pfosten bzw. Sprossen.

Antrittspfosten

Den Anfang eines Treppengeländers (Stiegengeländers) bildet der Antrittspfosten. Dieser kann je nach Wunsch in verschiedenen Arten bzw. Formen ausgeführt werden und rundet das gestalterische und auch technisch notwendige Treppengeländer ab.

Belag (Treppenbelag)

Der Treppenbelag ist je nach Anforderungen verarbeitet.

Betonstiege

Die aus Beton gefertigten Stiegen können Ortbeton- oder auch bereits Fertigbetonstiegen sein. Betonstiegen kann man nach Aushärtung bzw. Einbau mit Holz verkleiden. Dadurch ensteht eine ansprechendere Optik.

Gehlinie (Lauflinie)

Meist die Mitte der jeweiligen Treppe (Stiege).

Handlauf

Handläufe gewährleisten ein sicheres Begehen und Verwenden von Treppen bzw. Stiegen. Die optimale Höhe eines Handlaufes beträgt 90 bis 100 cm. Als Material eignen sich am besten schlechte Wärmeleiter wie Holz, Leder und einige Kunststoffe. Um Verletzungen zu vermeiden dürfen die Befestigungen des Handlaufes das Gleiten der Hand nicht behindern und der Abstand zur Wand sollte mind. 40 bis 50 mm betragen.

Geländer

Ein Geländer erfüllt in erster Linie die Funktion der Absturzsicherung; daneben dient es ebenso als Konstruktion, auf welcher beispielsweise der Handlauf montiert wird und somit als eine Art Stütze und Führung angesehen werden kann. Bis auf wenige Ausnahmen, sind Geländer ab einer bestimmten Stufenanzahl bei Stiegen aus Sicherheitsgründen anzubringen.

Konstruktionsform

Die Konstruktionsform definiert wie die Treppe ausgeführt wird. Diese kann einläufig, zweiläufig, dreiläufig oder gewendelt sein. Die Konstruktionsart kann freitragend, eingestemmt, wangenlos, verkleidet oder spindelartig sein.

Metallstiege (Metalltreppe)

Metallstiegen finden oft im Außenbereich Verwendung, sie sind jedoch genauso für den Innenbereich verwendbar.

Podest (Zwischenpodest)

Ein Podest kann zur Richtungsänderung oder aber auch der Bequemlichkeit dienen.

Nutzlast

Die Nutzlast von Wohnraumtreppen ist 400 kg / m². Um eventuelle Verspannungen zu vermeiden, welche später auch zum Knarren einzelner Stufen führen könnten, empfehlen wir für schwere Transporte die Treppe an 2-3 Stellen mit Kanthölzern Dimension 8x8 cm zu unterstützen. Bei übereinander liegenden Treppen muss die Unterstützung direkt übereinander liegen.

Schrittmaß (Steigungsverhältnis)

Die ideale Schritthöhe lässt sich durch folgende Regel anwenden: 2x Stufenhöhe + Auftrittsbreite = 63 cm. Somit ist eine optimale Begehbarkeit garantiert. Dies gilt allerdings nur für gerade Stiegen, nicht bei gewendelten Stiegen.

Setzstufe (Stoßtritt)

Die Setzstufe wird senkrecht zwischen zwei Trittstufen eingebracht und schließt somit die Treppenform ab.

Sockelleiste

Jene Fuge die bei Aufeinandertreffen der Antrittsstufe und Fußboden oder Wangen und Absätzen verkleidet wird.

Spindelstiege

Bei der Spindelstiege (auch Spindeltreppe oder im Volksmund irrtümlich auch Wendeltreppe genannt), befindet sich in der Mitte eine Spindel, welche aus Stahl oder Holz sein kann. Auf dieser Spindel werden die Trittstufen aufgefädelt.

Sprosse

Sprossen sind das Verbindungsglied zwischen Tritt- und Setzstufen und Geländer. In verschiedenen Varianten ausgeführt und dem richtigen Abstand untereinander, ergeben Sprossen ein schönes, abschließendes Bild der Treppe.

Stiege (Treppe)

Stiegen (oder auch Treppen genannt) sind Bauteile, die einen Höhenunterschied für Fussgänger überwindbar machen. Sie ermöglichen den Auf- oder Abstieg bei unterschiedlich hohen Ebenen/Geschoßen/Hindernissen.

Stiegenbreite (Treppenbreite)

In Österreich gilt bei Einfamilienhäusern eine Mindestbreite von 80 cm (nutzbare Stiegenbreite). Dadurch ist ein bequemes Auf- und Abgehen gewährleistet.

Treppensockel

Die Fugen, welche sich zwischen Wand und Treppe befinden, werden durch den Treppensockel verkleidet.

Trittstufe

Ist jene „Auftrittsfläche“ die waagrecht bei Treppen (Stiegen) angebracht wird. Auf dieser Fläche steht bzw. tretet man sozusagen.

Vorderkante (Antritt)

Die erste Stufe der Treppe (Antrittskante).

Wange

Die Wange ist der tragende Teil einer Treppe. Sie ist links und/oder rechts der Stiege – je nach Konstruktionsform – angebracht; sie hält die Tritt- und gegebenenfalls auch die Setzstufen zusammen.

Wangenlose Treppe

Bei der wangelosen Treppe (wangenlosen Stiege), werden die Trittstufen nicht in die Wangen eingearbeitet. Gehalten werden die Trittstufen dabei durch die an der Seite der Treppe befindlichen Sprossen, welche auch gleichzeitig das Geländer sind.

Wangenstiege aufgesattelt

Bei der aufgesattelten Wangenstiege werden die Trittstufen auf die Wangen aufgesetzt (montiert). Die Setzstufe fällt hierbei weg.

Wangenstiege eingestemmt

Die häufigste Form der Holztreppe ist die eingestemmte Treppe. Bei dieser Art werden die Tritt- und Setzstufen in die Wangen seitlich eingestemmt. Dadurch bildet sich ein geschlossener „Körper“. Die Lasten werden dadurch gleichmäßig verteilt. Besonders gut für gewendelte Treppen geeignet.